Beim fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war es die Mannschaft von Sesterheim Racing, die ihren positiven Aufwärtstrend fortsetzte. Im Rennen, das aufgrund von einsetzendem Regen und Hagel zwölf Minuten vor Schluss abgebrochen wurde, durften sich Dominik Brinkmann und Stefan Epp über ihren ersten Saisonsieg freuen.

Mit dem vierten Klassenrang bei den Specials bis 4000 ccm endete für das Radevormwalder race&event-Team das fünfte Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Heinz Schmersal (Wuppertal), Uwe Kolb (Bad Homburg) und der Italiener Lorenzo Rocco wechselten sich am Volant des Porsche 911 GT3 Cup ab und sorgten beim 52. race&event-Start für das 42. Top Ten-Ergebnis.

„Besser kann es nicht laufen“, Michael Bonk war mit dem fünften Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft hoch zufrieden. Der Münsteraner Rennstall trat mit seinen sechs Fahrzeugen in fünf Klassen an und gewann sie alle. Dazu sicherten sich Mario Merten und Wolf Silvester auch noch den Wertungsgruppensieg bei den Serienwagen. Pünktlich vor dem 24-Stunden-Rennen scheint das Team in Topform zu kommen.

Im Zeittraining sicherten sich zunächst Schmitz/Abbelen mit einer Rundenzeit von 8:20,161 Minuten die Pole-Position. Im Rennen dominierte das Phoenix-Team dann aber - von Platz zwei aus gestartet - ab dem ersten Meter. „Endlich mein erster Sieg auf der Nordschleife“, freute sich Ekström. „Die ‚Grüne Hölle’ ist immer etwas Besonderes. Ich war hier schon bei einigen Rennen am Start und es hat bislang nie zum Sieg gereicht. Daher freue ich mich sehr und starte hochmotiviert in zwei Wochen beim 24h-Rennen.“

Das 51. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bietet ein prall gefülltes Programm für alle Renault-Fans. Während in der Klasse Cup3 rund 20 Clio-Fahrzeuge an den Start gehen und um die Punkte in der Renault Sport Speed Trophy kämpfen werden, finden außerdem auch die nächsten Saisonrennen des Renault Clio Cup Bohemia statt.

Der fünfte Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist für viele Teams die letzte Testmöglichkeit vor dem ADAC Zurich 24h-Rennen. Auf der anderen Seite sind eine Reihe favorisierter Fahrzeuge nicht am Start, um vor dem Saisonhighlight in der Eifel kein unnötiges Risiko einzugehen. Gerade diese Tatsache jedoch macht das 51. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen des Dortmunder MC besonders interessant, denn im Fokus stehen bei diesem Rennen andere Fahrzeuge als bei den vier ersten Rennen der Saison.

Für das Radevormwalder Team race&event war das vierte Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring nach nur wenigen Runden beendet. Ein Defekt im Bereich der Kraftübertragung sorgte für das vorzeitige Aus kurz vor Ende der ersten Rennstunde. „Das war natürlich sehr schade, aber Ausfälle gehören zum Motorsport dazu“, sagte ein enttäuschter Teammanager Martin Mohr.

Der fünfte Lauf der VLN Langstreckenemeisterschaft Nürburgring wartet mit einer Besonderheit auf: Bei der letzten Testmöglichkeit vor dem ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist eine Reihe von Piloten am Start, die normalerweise nicht, oder nur selten, auf der Nordschleife zu finden sind.

„Das war wohl nicht ganz unser Wochenende“, Matthias Weiland konnte nach dem vierten lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft schon wieder scherzen. Denn das Ergebnis des 4-Stunden-Rennens passte so gar nicht ins Bild der letzten Wochen: ein Ausfall, ein fünfter Rang und ein vierter Rang – und das alles, weil der Defektteufel bei Weiland-Racing so richtig wilderte. Besonders hart traf es Kai Riemer und Rodney Forbes, die mit Reifenschäden den schon sicher geglaubten Sieg verpassten.

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