Zum Abschluss der ersten Saisonhälfte der Nürburgring Langstrecken-Serie konnte das Frikadelli Racing Team mit dem #30 Porsche 911 GT3 R den achten Gesamtrang erzielen und weitere wichtige Daten für das 24h-Rennen sammeln. Jeroen Bleekemolen (Niederlande) wechselte sich am Steuer der „schnellsten Frikadelle der Welt“ gemeinsam mit Maxime Martin (Belgien) ab.

Von Regen im Zeittraining bis zu strahlendem Sonnenschein beim Zieleinlauf – Das Eifelwetter zeigte beim vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie seine zahlreichen Facetten. Dazwischen gab es vor allem eins: spannende Rennaction.

Die erste Doppelveranstaltung der Nürburgring Langstrecken-Serie fand einen krönenden Abschluss. Die Mitstreiter spendeten wohlwollend Applaus, als Björn Grossmann durch die Corona-Boxengasse seine Ehrenrunde im Fahrerlager drehte. Zusammen mit Simon Trummer, Jonathan Hirschi und Luca Ludwig feierte Grossmann den ersten großen Erfolg des Team Octane 126 in der NLS und den dritten Ferrari-Sieg in der Geschichte der traditionsreichen Nordschleifenserie.

Das Team EFP Car Collection by TECE hat den ersten Renneinsatz nach dem COVID-19-Ausbruch erfolgreich absolviert. Ohne Probleme konnten Elia Erhart, Pierre Kaffer, Simon Reicher und Jan-Erik Slooten mit dem Audi R8 LMS die vierstündige Distanz abspulen und wertvolle Kilometer in der „Grünen Hölle“ zurücklegen. Zum Saisonstart der Nürburgring Langstrecken-Serie sicherte sich das Fahrerquartett den vierten Platz in der PRO-AM Wertung der SP9-Klasse sowie Gesamtrang 17.
        
Für das Team EFP Collection by TECE war es nach dem Debüt Mitte Oktober 2019 beim achten VLN Lauf der insgesamt zweite Auftritt auf der Nürburgring Nordschleife. Ein Einsatz, an den man sich aufgrund der aktuellen Situation teamseitig wohl noch lange zurückerinnern wird, denn die Sicherstellung der Austragung des ersten Motorsportevents in Deutschland seit dem Covid-19-Ausbruch erforderte vom Veranstalter ein umfassendes und strenges Hygienekonzept. Bestandteile waren unter anderem eine große „Outdoor-Boxengasse“ im Fahrerlager sowie ein geltendes Zuschauerverbot entlang der Rennstrecke. Doch trotz der vielen Veränderungen bleib eines gleich: das unberechenbare Eifelwetter.

Foto: Racepix.eu

So mussten sich die Teams im Qualifying auf Mischbedingungen einstellen, was dem Team EFP Car Collection by TECE sehr gut gelingen sollte. Mit einer Rundenzeit von 8:13.319 min. platzierten Elia Erhart, Pierre Kaffer, Simon Reicher und Jan-Erik Slooten den Audi R8 LMS auf der 17. Startposition im Gesamtklassement, was gleichzeitig auch Rang vier in der „PRO-AM“-Kategorie bedeuten sollte. Dieses Resultat konnte die Mannschaft aus Röttenbach nach Ablauf der vierstündigen Renndistanz erfolgreich bestätigen. Viel wichtiger waren allerdings die gesammelten Testkilometer zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen.

Fahrerstimmen:

Elia Erhart: „Wir sind sehr gut über die Distanz gekommen und haben ein fehlerfreies Rennen absolviert, was für uns ganz wichtig war. Obwohl wir in dieser Konstellation noch nie gemeinsam auf der Nordschleife unterwegs waren, hat die Basis bereits gestimmt. Nun geht es für uns darum weiter an uns zu arbeiten. Bedanken möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei allen Verantwortlichen, die die Austragung dieses Rennens ermöglicht haben. Hoffen wir alle gemeinsam darauf, dass COVID-19 weiter abflacht und bald auch wieder Zuschauer an der Rennstrecke zugelassen werden können.“  

Pierre Kaffer: „Das ganze Wochenende war meiner Meinung nach sehr gut. Auch das Hygienekonzept wurde von allen Seiten sehr gut angenommen und umgesetzt. Die Jungs haben alle einen fehlerfreien Job auf unserem Auto gemacht. Sicherlich brauchen sie noch ein paar Nordschleifenrunden mehr, da für sie noch alles Neuland ist. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Team EFP Car Collection by TECE für die ausgezeichnete Vorbereitung unseres Audi R8 LMS. Ich freue mich schon sehr auf unseren nächsten gemeinsamen Nordschleifeneinsatz.“

Simon Reicher: „Erstmalig mit einem GT3-Fahrzeug auf der Nürburgring Nordschleife unterwegs zu sein war für mich ein Erlebnis der absoluten Extraklasse. Ich habe das Ganze unheimlich genossen, ein unbeschreibliches Gefühl. Auch mit unserem Abschneiden bin ich sehr zufrieden. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber das wird automatisch kommen, je öfter wir am Steuer sitzen.“

Jan-Erik Slooten: „Ich bin vom Team EFP Car Collection by TECE sehr gut aufgenommen worden. Die Mannschaft und meine Fahrerkollegen kenne ich ja schon länger, dementsprechend viel Spaß hat mir die Zusammenarbeit an diesem Wochenende gemacht. Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Auto, wenngleich man sich natürlich erst einmal an den Umstieg vom Porsche auf den Audi gewöhnen musste. Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung, die trotz der ganzen Sicherheitsauflagen perfekt umgesetzt worden ist. Die VLN hat in dieses Konzept unheimlich viel Arbeit hineingesteckt und mit der Austragung sehr viel Mut bewiesen. Vielen Dank an alle, die sich hierfür eingesetzt haben.“

Eine Boxengasse im Fahrerlager, keine Fans an der Strecke, aber dennoch ein vielversprechender Saisonstart für die Mannschaft von Ring Racing. Ohne große Probleme überquerte der Toyota GR Supra GT4 nach der vierstündigen Renndistanz die Ziellinie des ersten Laufes der Nürburgring Langstrecken-Serie.

„Vieles lief bereits sehr gut, aber einige Dinge sind auch noch ausbaufähig", resümiert Uwe Kleen nach dem Rennen. „Alles in allem können wir für das erste Rennen sehr zufrieden sein. Wir haben an diesem Wochenende viel gelernt, sind aber noch bei weitem nicht da, wo wir hinmöchten. Die neu gewonnenen Erkenntnisse werden wir nun gemeinsam mit Toyota aufarbeiten und die nächsten Schritte für die folgenden Rennen gehen."

Nachdem der Lexus RC F aufgrund eines technischen Problems am Freitag nicht an den Start gehen konnte, konzentrierte sich die Mannschaft aus Boxberg komplett auf den ersten Einsatz des Supras. Trotz fehlendem Top-Speed ließ Andreas Gülden mit einer 8:46,046 min im Qualifying bereits das Potential des neuen GT4-Boliden aufblitzen. Während des Rennens galt es dann, auf den anspruchsvollen Gegebenheiten der Nordschleife möglichst viele Informationen über die neuen Reifen von Toyo Tires und die Abstimmung des Autos zu sammeln.

Foto: BRFoto

Am Start behauptete Gülden seine Position und übergab für den zweiten Stint an Michael Tischner, der ebenso problemlos seine Runden abspulte. Als dritter Fahrer nahm Uwe Kleen am Steuer des Supras platz. Um keinen Reifenschaden zu riskieren, nahm das Team einen zusätzlichen Sicherheitsstopp in Kauf und sah am Ende auf Rang fünf in der SP10 und Position 33 im Gesamtklassement die schwarz-weiß karierte Flagge.

„Es macht großen Spaß, dieses Auto über die Nürburgring Nordschleife zu bewegen", freut sich Andreas Gülden. „Insgesamt können wir zufrieden mit unserer Leistung an diesem Wochenende sein. Wir sind ohne einen Kratzer durch das Rennen gekommen. Natürlich gibt es noch einiges an Entwicklungsarbeit, was an dem Auto geleistet werden muss, aber das Team ist auf dem richtigen Weg und wird sich in den nächsten Rennen sicher weiter steigern."

Mit dem folgenden Double-header steht am 11. und 12. Juli bereits eines der Saisonhighlights auf dem Programm. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag wird je ein Lauf über vier Stunden Renndistanz ausgetragen.

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