Bei schönstem Herbstwetter startete, zum 50. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig, das vorletzte Langstreckenrennen der 2018er Saison.

Der neue Aston Martin AMR Vantage GT3 # 56 Martin/Turner debütierte mit der Bestzeit im Qualifying. Farfus im BMW M6 GT3 # 42 startete allerdings das Rennen auf der Pole Position, da der Aston Martin, wie auch der zweitschnellste # 52 Audi R8 LMS Christopher Haase und Jamie Green noch nicht für die SP9 homologiert wurden. Deswegen nahmen # 9 Oscar Tunjo, Max Hofer und Kris Richard im Audi R8 LMS von Platz 2 vor # 36 Rudi Adams, David Pittard und Andreas Ziegler das Rennen auf.

Aston Martin hat heute den Einsatz des neuen 2019´er Aston Martin Vantage GT3 im Rahmen des nächsten VLN Langstreckenmeisterschafts-Laufs, dem 50. ADAC Barbarossapreis am 6.10 offiziell bestätigt.

Ein zweiter Platz und ein vierter Platz in der jeweiligen Klasse sind die Ausbeute des rent2Drive-FAMILIA-racing-Teams beim 6. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN).


Highlight des Wochenendes war sicherlich die hervorragende Platzierung des Renault Megane RS in der Klasse VT2. Hier wurden das Vater/Tochtergespann Sophia und Holger Gachot von dem erfahrenen Saarländer Axel Jahn unterstützt. Die Zielsetzung war zunächst nur eine Zielankunft, da die Beiden ihr erstes Rennen auf dem Renault und ihr insgesamt zweites VLN-Rennen bestritten.


Akribisch wurden Vater und Tochter von Axel Jahn, der zahlreiche Klassensiege auf dem Fahrzeug vorzuweisen hat, auf das Rennen vorbereitet. Jahn legte mit einem schnellen ersten Stint den Grundstein während Holger und Sophia fehlerfrei nach vier Stunden das Rennen beenden konnten.


Die Freude beim gesamten Team war riesengroß, dass der Renault Megane RS beim 6. VLN Lauf als Klassenzweiter über die Ziellinie fahren durfte.

Foto: rent2driveFoto: rent2driveFoto: rent2drive


Einen Platz im Mittelfeld erreichte der Porsche GT3 Cup MR. Nach einem hervorragenden Start schaffte es Jörg Wiskirchen vom Ende der ersten Startgruppe bis in Schlagdistanz zum 2. Platz in der Klasse SP8. Leider brach dem zweiten Fahrer David Ackermann nach wenigen Kilometern ein Federteller an der rechten Hinterachse. Er konnte so nicht mehr an die tolle Leistung seines Vorgängers anknüpfen. Ab sofort ging es nur noch darum, den Boliden heil ins Ziel zu bekommen. Das gelang dem Trio dann auch. Schlussfahrer Dmitriy Lukovnikov steuerte den Boliden sicher über die Ziellinie - der MR landete auf einem ordentlichen 4. Platz in der Klasse.


Eine Zielankunft blieb dem BMW 325i aus der Klasse V4 leider verwehrt. Richard und Philipp Gresek sowie Carsten Schmitt werden aber den Kopf nicht hängen lassen. Bereits in drei Wochen, beim 7. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird man mit dem blauen Renner wieder am Start sein!


„Wir sind gespannt, was VLN-TV über unser Team zu berichten hat. Von Freitagmittag bis fast zum Rennende waren sie mit ihrer Kamera bei uns präsent und haben hinter die Kulissen geschaut!“ schmunzelte Teamchef David Ackermann nach dem Rennen. „Wir blicken jetzt nach vorne und freuen uns auf jeden Fall schon wieder auf das nächste Rennen, bei dem wir mit fünf Fahrzeugen vertreten sein werden.“

 

VLN – 6. Lauf – Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring am 1.9.2018

Beim Start konnte sich Klaus Bachler im Porsche GT3R von Falken-Motorsports vor David Pittard im Walkenhorst BMW, der im Qualifying die Pole geholt hatte, gleich die Führung erobern. In der zweiten Runde brannte Klaus Bachler eine Zeit von 7:56,259 Minuten in den Eifelasphalt. Der Solist Sheldon van der Linde im Audi R8 LMS GT3 von Land-Motorsport konnte zwar im Rennverlauf noch mithalten und sogar überholen, er schied dann aber in Runde 15 mit Reifenschaden aus. Stef Dusseldorp und Alexandre Imperatori im Falken BMW M6 GT3 konnten im Rennen das Schwesterfahrzeug nach hinten absichern. Die beiden Falken Autos fuhren nach vier Stunden in Formation über die Ziellinie. Nach dem zweiten Sieg in dieser Saison, erringt Falken-Motorsports nun auch noch einen beeindruckenden Doppelerfolg mit dem nur wenige im Fahrerlager gerechnet hatten. Auf Platz 3 kamen Konrad Motorsport mit dem Lamborghini Huracan GT3 mit Christopher Brück und Michele Di Martino am Steuer ins Ziel. Endlich konnten sie den Podestplatz einfahren, der ihnen bei den vorangegangenen Rennen nicht vergönnt war.

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