Doppelsieg im BMW-Cup beim 24h-Rennen in Dubai: Besser hätte der Start in die Motorsportsaison 2017 für Securtal Sorg Rennsport nicht verlaufen können. „Wir sind total überwältig, es hätte wirklich kaum besser laufen können“, sagten die Brüder Benjamin und Daniel Sorg. „Das ganze Team und alle Fahrer haben einen hervorragenden Job abgeliefert.“

Als vielumjubelter Klassensieger wurde Christian Andreas Franz mit der Startnummer 151 abgewinkt. Der Deutsche hatte sich zuvor das Cockpit mit Stephan Epp, Heiko Eichenberg, dem Österreicher Michael Hollerweger sowie dem Norweger Oskar Sandberg geteilt. Den zweiten Sorg-M235i lenkte der Engländer George Richardson ins Ziel. Seine Teamkollegen waren der Einheimische Ahmed Al Melaihi, Shawn Peh aus Singapur sowie die Spanier Jesus Diez und Jose Manuel de los Milagros.

Bereits zum zwölften Mal bildete das 24h-Rennen am Persischen Golf den Saisonauftakt zur internationalen Motorsportsaison. Im mit sechs Fahrzeugen stark besetzten BMW M 235i Racing Cup brachten sowohl Securtal Sorg Rennsport als auch Bonk Motorsport jeweils zwei Fahrzeuge an den Start. Dazu kamen DUWO Racing aus Luxemburg und die Niederländer von QSR. Von den Startplätzen eins und drei aus nahm das Wuppertaler Erfolgsteam den Marathon in Angriff.

Mit 92 Startern gab es einen Rekord auf der 5,399 Kilometer langen Strecke. „Das bedeutet, das durchschnittlich alle knapp 59 Meter ein Fahrzeug fährt“, sagte Stephan Epp, Startfahrer auf dem Pole-Auto mit der Startnummer 151. „Da müssen wir unheimlich aufpassen. Dauernd überholt man oder man wird überholt. Wichtig ist, heil durchzukommen und taktisch klug zu fahren.“ Im Schwesterfahrzeug mit der Nummer 152 nahm zunächst Jose Manuel de los Milagros Platz. Beide machten einen vorzüglichen Job, auch wenn zunächst nicht immer ein Sorg-Bolide den BMW-Cup anführte. Daniel Sorg: „Wir hatten am Anfang etwas Pech mit Code 60-Phasen. Nachdem Heiko Eichenberg von einer Corvette getroffen wurde, musste die vordere linke Achshälfte getauscht werden. Eine Kollision kurz vor Rennende mit einem Lamborghini blieb zum Glück ohne Folgen. Aber auch unsere Wettbewerber hatten kleinere Probleme, das half uns natürlich. Unterm Strich waren wir das schnellste und ausgeglichenste Team.

  

Mit zunehmender Renndistanz zahlte sich die Strategie im Wuppertaler Team aus. Boxenstopps zur richtigen Zeit und natürlich die schnellen und
fehlerfreien Piloten sorgten dafür, dass im Verlauf der Nacht die Plätze eins und zwei eingenommen und auch anschließend nicht mehr abgegeben wurden. Die Startnummer 151 drehte schließlich 497 Runden, das Schwesterfahrzeug 491. Die beiden Bonk-Fahrzeuge folgten mit 482 und 480 Umläufen.

„Mit diesem Erfolg im Rücken werden wir jetzt hochmotiviert die nächsten Rennen in Angriff nehmen“, sagte Daniel Sorg. „Mitte März geht die Saison auf dem Nürburgring los, wo wir bis zu sechs Fahrzeuge in VLN, RCN und beim dortigen 24h-Rennen einsetzen werden. Von uns aus kann es ruhig so weitergehen.“

Text & Fotos: Sorg Rennsport Presse

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