Hamza Owega, Alex Schula und Moritz Kranz von Mühlner Motorsport heißen die ersten Sieger der Cayman GT4 Trophy, die vergangenen Samstag auf dem Nürburgring in die neue Saison startete.

 

Mit frühlingshaften Temperaturen begrüßte die Eifel die Teilnehmer der Cayman GT4 Trophy, die auch dieses Jahr im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen wird. Fahrer und Teams zeigten sich nach der langen Winterpause hochmotiviert und freuten sich auf die neue Saison. Schon im Zeittraining zeigte sich, dass es dieses Jahr eng zugehen wird. Owega/Schula/Kranz (#979, Mühlner Motorsport) setzten sich mit einer Rundenzeit von 8:49.113 Minuten gegen Keilwerth/Vazquez/Still (#966, Team Mathol Racing) und Gusenbauer/Bohr (#960, Teichmann Racing) durch. Das Spitzentrio trennten dabei lediglich 3,309 Sekunden.

Beim Start zum Rennen über eine Distanz von vier Stunden ging es turbulent zu. In der Mercedes-Arena kollidierten Owega/Schula/Kranz (#979) mit einem Fahrzeug aus einer anderen Klasse und verloren die Führung an Keilwerth/Vazquez/Still (#966). Im Verlauf der dritten Runde eroberte die Mühlner-Mannschaft die Spitzenposition zurück, gefolgt von Keilwerth/Vazquez/Still (#966), 'Max'/'Jens' (#941, GetSpeed Performance), Gusenbauer/Bohr (#960) und Jung/Hoppe/Vleugels (#970, Teichmann Racing).

Gegen Rennhalbzeit übernahm die #960 nach einer spannenden Aufholjagd die Führung. Hamza Owega zeigte sich nach seinem Turn unzufrieden: „Ich hatte zuerst eine Berührung mit einem Konkurrenten und anschließend die Führung beim Überrunden verloren. Zunächst konnte ich dran bleiben, musste dann aber im Verkehr und den Gelbphasen abreißen lassen.“ Auch Moritz Gusenbauer kam nicht ungeschoren davon und kämpfte zu Beginn seines Stints mit einem schleichenden Plattfuß. Er konnte die Führung jedoch bis zum nächsten, planmäßigen Boxenstopp retten und den Vorsprung auf 45 Sekunden ausbauen.

Andere Teams mussten das Rennen hingegen vorzeitig beenden. Ausfall für 'Max'/'Jens' (#941) und die beiden Teichmann Racing Fahrzeuge von Jung/Hoppe/Vleugels (#970) und Bjørn-Hansen/'Maximilian'/Vatne (#980) durch Unfälle. Auch Beyer/Kenntemich/Schepanek (#949, Sorg Rennsport) wurden bei ihrem Debüt durch eine längere Reparaturpause ausgebremst und kamen nicht in die Wertung.

Dramatik pur schließlich in der letzten Runde. Owega/Schula/Kranz (#979) schlossen die Lücke zum Führenden, Stoßstange an Stoßstange ging es in die Mercedes-Arena. Dort überholte die #979 schließlich die #960, Gusenbauer/Bohr schieden  kurze Zeit später, auf Podiumskurs liegend, sogar ganz aus.

Den Sieg und je einen Bonuspunkt für die Pole-Position und die schnellste Rennrunde sicherten sich am Ende Owega/Schula/Kranz (#979). Hamza Owega gewann zusätzlich die erstmals ausgeschriebene AM-Wertung. Zweite wurden Keilwerth/Vazquez/Still (#966) vor Krämer/Tönges/Mihm (#978) von Neueinsteiger Schmickler Performance. Für Karsten Krämer war es die erste Podiumsplatzierung in seiner Motorsport-Karriere.

Text und Foto: Manthey Racing

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