Bei schönstem Herbstwetter startete, zum 50. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig, das vorletzte Langstreckenrennen der 2018er Saison.

Der neue Aston Martin AMR Vantage GT3 # 56 Martin/Turner debütierte mit der Bestzeit im Qualifying. Farfus im BMW M6 GT3 # 42 startete allerdings das Rennen auf der Pole Position, da der Aston Martin, wie auch der zweitschnellste # 52 Audi R8 LMS Christopher Haase und Jamie Green noch nicht für die SP9 homologiert wurden. Deswegen nahmen # 9 Oscar Tunjo, Max Hofer und Kris Richard im Audi R8 LMS von Platz 2 vor # 36 Rudi Adams, David Pittard und Andreas Ziegler das Rennen auf.

Der viert platzierte # 10 erwischte mit Edoardo Mortara und Renger van der Zande im Mercedes AMG GT3 einen hervorragenden Start und preschte auf die zweite Postion vor. Mit # 13 Patrick Assenheimer und Dominik Baumann Mercedes AMG GT3 und dem Ferrari # 11 von Leonard Weiss, Christian Menzel und Nico Menzel wurde rundenlang hart gekämpft.

Die Stimmung und Spannung in der Renn-Eifel wurde durch Kollisionen und Rempeleien auch in den anderen Klassen weiter angeheizt. In der Cup 5 lieferten sich # 1 Michael Schrey/ Marc Ehret, die # 650 mit Yannick Fübrich und David Griessner und # 679 Juha Hannonen und Patrick Hinte einen spannenden Dreikampf, den am Ende das Team Pixum Adrenalin mit Fübrich/Griessner für sich entscheiden konnte.

In der Klasse V4 ging es ebenso auf der Strecke hitzig her, zwar konnte der Manheller BMW # 492 mit Marcel Manheller und Carsten Knechtges den Sieg einfahren vor dem anderen Titelaspiranten-Trio aus dem Hause Adrenalin Motorsport # 490 mit Danny Brink, Christopher Rink und Philipp Leisen. Mit dem Resultat wollte sich Adrenalin Motorsport jedoch nicht geschlagen geben und reichte Protest gegen Manhellers Unterboden ein. Der Schlagabtausch ging neben der Strecke und nach Rennende weiter. Resultat Manheller Racing wurde disqualifiziert und im Gegenschlag wurde Adrenalin vorläufig disqualifiziert. Während für Manheller die Titelträume beendet wurden, sah sich das Trio in der V5 von Adrenalin Motorsport als lachender Dritter. Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils im Porsche Cayman # 444 fuhren somit nicht nur an die Spitze ihrer Klasse sondern nun auch an die Spitze in der Gesamtwertung.

Foto: Hardy ElisFoto: Hardy ElisFoto: Hardy Elis

Die solideste Leistung zeigte das Team racing one im Ferrari 458, mit Christian Kohlhaas, Stephan Köhler und Mike Jäger. Diese drei Herren errangen zum 8. Mal in Folge den Sieg in ihrer Klasse SP8. Sie haben jedoch nur eine theoretische Chance bei der Vergabe des Meistertitels mitsprechen zu können, denn die Punkteausbeute fällt in dieser etwas schwächer besetzten Klasse geringer aus.

Die Blätter und die Entscheidung um die VLN Meisterschaft sind noch nicht gefallen. Es herrschte ein rauher Wind auf der Strecke und in der Boxengasse bei eigentlich schönsten Wetterbedingungen in der Renn-Eifel.

Den Gesamtsieg konnte Patrick Assenheimer bei seinem 56. VLN-Start feiern. Zusammen mit Dominik Baumann im Mercedes-AMG GT3 konnten beide sich relativ knapp vor Edoardo Mortara und Renger van der Zande, ebenfalls Mercedes, behaupten. Platz 3 ging an das Team Walkenhorst im BMW M6 mit Jonathan Hirschi, Jordan Tresson und Hunter Abbott. Der neue Aston Martin Vantage und der Audi R8 LMS wurden mit Platz vier und fünf zur gelungenen Premiere belohnt.

Es bleibt zu hoffen, dass beim Saisonfinale mit kühlen und klaren Kopf taktiert und gefahren wird.

Am 20. Oktober heißt es zum letzten Mal 2018: Es ist VLN-Samstag!

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