Beim sechsten Lauf zur VLN Langstrecken- meisterschaft auf dem Nürburgring konnten Hendrik von Danwitz und „Jules“ ihren dritten Saisonsieg in der Porsche Cayman GT4 Wertung (Typ 981) feiern.

In einem von äußerst schwierigen Witterungsbedingungen geprägten Rennen leistete sich das deutsch-englische Fahrergespann keinerlei Fehler und sah nach Ablauf der vierstündigen Distanz als Erstes die Zielflagge. Damit konnte das Frikadelli Racing Team die Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen.

„Für uns war es natürlich mit der Pole Position und dem Rennsieg ein rund um perfektes Wochenende. Nachdem wir beim 6h-Rennen leider von technischer Seite aus mit ein paar Problemen zu kämpfen hatten, freut es uns sehr, dass wir uns mit einem solchen Erfolg an der Klassenspitze zurückmelden konnten“, war sich das Fahrerduo im Anschluss einig.

Foto: BRFoto
    
Der sechste VLN-Lauf geriet aufgrund der wechselhaften Wetterbedingungen zu einer wahren Pokerpartie. „Das Wetter hat wie so oft in dieser Saison auch heute wieder eine zentrale Rolle gespielt. Wir haben im Qualifying gleich am Anfang eine schnelle Zeit gesetzt, was im Nachgang die absolut richtige Entscheidung war. Im Rennverlauf ging es dann darum, ein einigermaßen glückliches Händchen bei der Reifenwahl zu haben“, schildert von Danwitz.

Von der Pole Position aus ins Rennen gegangen konnte „Jules“ beim Start die Führung mit dem Porsche Cayman GT4 CS erfolgreich verteidigen. Der Brite fand trotz des Starkregens schnell zu seinem Rhythmus und übergab nach sieben fehlerfreien Runden das Cockpit an seinen Teamgefährten von Danwitz. Dieser knüpfte an die starke Performance seines Teamkollegen an, ehe er zwischenzeitlich „Opfer“ der Bedingungen werden sollte.
     
„Wir haben uns dazu entschieden, beim Fahrerwechsel auf Slicks zu gehen. Grundsätzlich war das zu diesem Zeitpunkt auch die richtige Entscheidung. Leider ist der Regen danach jedoch wieder deutlich stärker geworden, weshalb ich unterwegs mit starkem Aquaplaning zu kämpfen hatte und wir die Führung im zehnten Umlauf abgeben mussten.“ Doch der Tönisvorster steckte nicht auf und konnte nach einer glänzenden Aufholjagd in der vorletzten Rennrunde die Führung zurückerobern. Damit war der Weg für Frikadelli Racing zum dritten Saisonsieg in der Porsche Cayman GT4 Wertung (Typ 981) frei.

 

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