Yannick Mettler macht im neuen Jahr da weiter, wo er zuletzt aufgehört hatte:

Der amtierende VLN GT4 Champion und zweifache 24h Nürburgring Klassensieger triumphierte am vergangenen Wochenende beim traditionellen 24h Rennen in Dubai. Gemeinsam mit dem Schweizer Team Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing und den Fahrerkollegen Danz/Menden/Ogay/Tanner holte sich der Luzerner den begehrten Gesamtsieg in der Tourenwagenklasse. Dabei startete Mettler erstmals auf einem frontgetriebenen TCR-Fahrzeug.

 
Nachdem der in Zürich wohnhafte Innenschweizer bereits 2018 in der Wüste erfolgreich war (2. Rang in der BMW Cup Klasse), reiste er dieses Mal mit dem neu gegründeten Autorama Motosport Team nach Dubai. Unter der Leitung von Teamchef Stefan Tanner hatte sich die Mannschaft aus Wetzikon/ZH viel vorgenommen:

"Als Stefan mir von seinen Plänen für das Rennen in Dubai erzählte, wusste ich, dass dies eine gute Sache werden würde. Sie haben die Vorbereitungen extrem ernst genommen und aus meiner Sicht alle Kriterien erfüllt, die für den Erfolg in einem 24h Rennen nötig sind."
 
Dieses Gefühl bestätigte sich schon bald. Bereits in den Trainings sprangen auf Anhieb schnelle Rundenzeiten und konstante Top-2 Platzierungen heraus. Dabei ließ sich Mettler nicht anmerken, dass er zuvor noch nie ein TCR Fahrzeug bewegt hatte. So setzte er den Autorama Golf GTI TCR auch im Qualifying an die Spitze und behauptete diese bis kurz vor Schluss, ehe TCR Profi Vincent Radermecker die Rundenzeit noch einmal unterbot. Mit dem zweiten Rang als Ausgangslage war man im Lager von Autorama Motorsport jedoch sehr zufrieden.
 
Foto: Oliver SelzerFoto: 24h Series
Fast 7,5 Stunden im Einsatz
 
 
Nach dem Qualifying wurde Mettler dann als Startfahrer benannt und sollte später einen Grossteil der Nacht-Stints übernehmen. Eine Anpassung der Rennstrategie führte dazu, dass er in der ersten Rennhälfte bereits ca. 6 Stunden zum Einsatz kam:
 
"Beim Start stellten wir fest, dass die Reifen aufgrund der heissen Aussentemperaturen stark abbauten. In der Nacht hingegen war es kühl und der Reifenverschleiss dadurch geringer, sodass man hier während des gesamten Stints schnelle Zeiten fahren konnte. Dies wollten wir bewusst ausnutzen, um Boden gut zu machen."
 
Diese Strategie bewährte sich: Bereits im ersten zweistündigen Nacht-Stint gelang es Mettler, wieder in die Top-2 vorzurücken, nachdem man in der Startphase noch nicht ganz mit der Spitzengruppe mithalten konnte. Beim zweiten längeren Nacht-Einsatz eroberte Mettler dann schließlich die Führung für das Autorama Team und baute diese bis in die Morgenstunden weiter aus.
 
"Wir haben hier als Team sehr gut funktioniert und die Fahrzeiten anhand der grössten Erfolgschancen eingeteilt. Das bedeutete für mich sehr viel Fahrzeit im ersten Teil des Rennens, und kein Schlaf bis um 5 Uhr morgens. Aber es hatte sich am Ende für alle gelohnt."
 
In den frühen Morgenstunden übernahmen dann Mettlers Teamkollegen vermehrt das Steuer und verteidigten die Führung souverän. "YM" konnte sich so ein paar Stunden erholen, ehe er nochmals für einen letzten Stint antrat. Zu diesem Zeitpunkt fiel dann auch eine weitere Vorentscheidung: Der von der Pole-Position gestartete Audi RS3 TCR, der sich als härtester Gegner herauskristallisierte, war plötzlich mit einer starken Rauchentwicklung unterwegs und musste für eine längeren Reparatur an die Box. 
 
 

 

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