Mit einem weiteren Sieg am Nürburgring wird Eberhard A. Baunach mit seiner von Kremer Racing in Köln vorbereiteten und eingesetzten Chevrolet Corvette C2 aus dem Jahr 1965 Gesamtsieger in der von der Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR) veranstalteten Historische Tourenwagen und Grand Tourisme (HTGT) Rennserie um die Dunlop Trophy in der Saison 2012.

Kremer Racing – das bringen junge und alte Fans sofort mit der Marke Porsche in Verbindung, hat doch der in diesem Jahr 50 Jahre alte erfolgreichste Privatrennstall in Deutschland seine unzähligen Erfolge wie die Siege bei den 24 Stunden Rennen von Le Mans oder Daytona Beach mit Fahrzeugen der Stuttgarter Marke errungen.
Doch das Kölner Rennteam mit seiner gesunden Mischung aus Mitarbeitern mit über 35 Jahren Motorsporterfahrung und jungen rennsportbegeisterten Ingenieuren und Technikern beweist immer wieder aufs Neue seine Expertise für den Aufbau, die Vorbereitung und den Einsatz von Rennautos auch anderer Marken. So gewann Kremer Stammfahrer Wolfgang Kaufmann in diesen Jahr schon Rennen zur Youngtimer Trophy mit einem Ford Escort TC. Das Saisonhighlight erreicht aber jetzt Kremer Inhaber Eberhard A. Baunach mit dem Gesamtsieg bei der FHR HTGT um die Dunlop Trophy. Mit seiner bei allen Fans aufgrund ihrer unbändigen Kraft in Verbindung mit einem tollen Sound sehr beliebte Corvette C2 aus dem Jahr 1965 wurde Baunach überlegener Sieger dieser Rennserie. Hier zählen Klassensiege und je nach Anzahl der Teilnehmer pro Klasse gibt es unterschiedliche Punkte, so dass auch schwächere Fahrzeuge gute Chancen auf den Sieg haben. Doch die Verbindung aus guter Vorbereitung und einem kundigen Piloten brachten pünktlich zum 50 jährigen Kremer Jubiläum den Gesamtsieg ein.

Kremer-Porsche begeistern auch die vielen Zuschauer beim 14. Hanhart Jochpass Memorial in Bad Hindelang
Das 14. Int. Hanhart Jochpass Memorial in Bad Hindelang liessen sich tausende Fans der historischen Rennfahrzeuge nicht entgehen. Eine Mischung aus Gleichmäßigkeitsrallye und Bergrennen mit über 280 Teilnehmern auf 2, 3 und 4 Rädern lockte auch einen Sattelauflieger von Porsche Kremer Racing an. Und als die wertvolle Fracht ausgeladen war, wurde den Besuchern sofort klar, was ihnen an diesem Wochenende geboten werden würde.
Denn neben dem absoluten Liebling der Fans, dem Jägermeister-Kremer-Porsche 935 K3 stand im Teamzelt ein in den Vaillant Farben lackierter Kremer-Porsche 935 K2, der morgens mit großem Motorengebrüll und vor erfürchtig blickenden Augen der Zuschauer sein Warmlaufprogramm absolvierte. Rund 650 Turbo-PS brauchen aber auf dieser Strecke eine fachkundigen Piloten. Doch die Kölner Truppe hatte vorgesorgt und kein geringerer als der Kremer Werksfahrer aus den Saisons 1979 und 1980, der Spaichinger Axel Plankenhorn stieg nach 32 Jahren wieder in einen 935. Am sonnigen Samstag und selbst am total verregneten Sonntag begeisterte der eigentlich nur zu Demofahrten angetretene Kremer Porsche die Fans überall am Jochpass, obwohl für ein solches PS-Monster eine enge Bergstrecke mit 107 Kurven verteilt auf knapp 7 Kilometern sicher nicht ganz das richtige Geläuf darstellt.
Mit einem weiteren Kremer-Porsche, in diesem Fall einem für Rallyeeinsätze vorbereiteten 911 aus dem Jahr 1975 nahmen Kremer Pressesprecher Jan Hennen und seine erfahrene Copilotin Sylke Lambert aus Ulm sowohl an der Rallye als auch an allen Läufen zum Bergpreis teil und erreichten das mit Abstand beste Ergebnis für das Hanhart Historic Team, in dem unter anderen auch SKH Prinz Leopold von Bayern mit einem BMW antrat, allerdings leider mit Motorschaden ausfiel.
Zwischen den einzelnen Rennläufen sprang die Steinkünstlerin Sylke Lambert schnell aus dem Kremer-Porsche, um neben diversen anderen Kunstwerken zum Thema Oldtimer aus Stein ihr neuestes Werk zu präsentieren: natürlich einen Kremer-Porsche K3 als Steinbild. Infos unter www.lambert-steinkunst.de

Fotos: Presse Kremer Racing

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