Kissling Motorsport ist beim 39. ADAC 24-Stunden-Rennen mit zwei Fahrzeugen an den Start gegangen: Der orangene Opel Asta OPC und der seriennahe schwarze Astra der Deutschen Motor Sport Jugend (dmsj) mischten sich unter die SP3T-Autos. Ein technischer Defekt am breiten Kissling-Astra-OPC verhinderte eine Platzierung an der Spitze.

Mehr als 200 Fahrzeuge mit knapp 800 Fahrern starteten am 25. Juni ins 39. ADAC Zürich 24h-Rennen auf dem Nürburgring und der Nordschleife. Mittendrin das Team Götz Motorsport aus Beilstein, vertreten mit zwei bärenstarken Audis RS4 und einer internationalen Fahrerbesetzung, die darauf brannte, aufs Podium in der Klasse SP8T zu fahren. Zwar wurde ein Podiumsplatz erreicht, richtig zufrieden war das Team aber nicht.

Die Teilnahme des Motorsportteams Walli aus Düren war ein Pilotprojekt. Am Ende, so der Plan, wollte man das Ziel sehen ohne auf die Platzierung zu achten. „Durchrollen“ so die von Teamchef und Fahrer Jörg Walkowski (Düren) ausgegebene Devise zu Beginn des Rennens, „Platz halten“ hieß es zum Schluss. Doch dann ereilte der Fehlerteufel das kleine, sympathische Rennteam aus Düren, das kurz vor Schluss seine Segel streichen musste.

Es sollte die große Abschiedsbühne für Werner Schlehecker (Rösrath) werden: Nach 20 Teilnahmen am 24h-Rennen hängt der Rennfahrer seinen Helm an den Nagel. Michael Jestädt (Fulda) sowie Günter und Stefan Memminger (München) wollten ihn mit dem neu gegründeten Team beim Abschiedsrennen begleiten. Doch schon nach nur wenigen Runden beendete ein schwerer Unfall das Vorhaben und warf das gesamte Team aus dem Rennen.

Kappeler Motorsport (Bad Saulgau) konzentriert sich voll und ganz auf die Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring. Für Teamchef Thomas Kappeler jedoch kein Grund, eine Einladung zum Start beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring abzulehnen und dabei einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg hinzulegen.

Küchenchef Axel Duffner vom Hotel „Schöne Aussicht“ reiste mit hoch gesteckten Zielen zum weltweit größten Motorsport-Event des Jahres in die Eifel: Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring wollte Duffner am letztjährigen Erfolg anknüpfen und gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen den Klassensieg wiederholen. Daraus wurde am Ende nichts und dennoch hatte Duffner allen Grund zu feiern.

Rund 70 Renault-Rennwagen aus mehreren Generationen in Kombination mit der legendärsten Rennstrecke weltweit machten das dritte Renault Race Festival erneut zu einem absoluten Highlight. Für eine besondere Portion Spannung sorgten die äußerst wechselhaften Witterungsbedingungen, die das Vier-Runden-Rennen vor der traumhaften Zuschauerkulisse des 24h-Rennens auf der Nordschleife zum Ritt auf Messers Schneide werden ließen.

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