Köln. Zum dritten Mal in Serie gelang es Christopher Brück beim 24h Rennen auf dem Nürburgring in die Top10 des Gesamtklassements zu fahren. Gemeinsam mit dem Bentley Team Abt sicherte sich der Kölner bei schwierig wechselhaften Witterungsbedingungen einen hervorragenden siebten Rang. Zwischenzeitlich musste das Rennen sogar aufgrund von Starkregen und Hagel aus Sicherheitsgründen für rund drei Stunden unterbrochen werden.

„Wir sind ausgesprochen zufrieden mit dem siebten Platz und dass wir beide Fahrzeuge ins Ziel bringen konnten. Die Konkurrenz war wirklich extrem stark und wir haben das Maximum herausgeholt. Zudem freuen wir uns auch, dass wir mit dem Bentley Continental GT3 beim härtesten Langstreckenrennen der Welt das bestplatzierteste Fahrzeug aus dem VW Konzern stellen. Vielen Dank an dieser Stelle an das gesamte Bentley Team Abt für die hervorragende Arbeit an diesem Wochenende und auch an meine schnellen Teamkollegen“, erklärte Christopher Brück, der an diesem Wochenende auf beiden Bentley Continental GT3 eingespannt war.
Die erste Herausforderung des Wochenendes bestand für den in Köln beheimateten Rennprofi darin, den zweiten Bentley Continental GT3 im Zeittraining für das Top30 Qualifying zu qualifizieren. „Es war alles andere als einfach und der Druck war natürlich extrem hoch. Kurz vor Ende des Trainings trocknete die Strecke noch einmal deutlich ab und ich hatte das Glück einer freien Runde, sodass ich quasi kurz vor Toresschluss die Qualifikation geschafft habe. Dies war wichtig, um für beide Autos eine blaue Lampe zu bekommen, die in der Nacht bei den zahlreichen Überrundungsmanövern eine zentrale Rolle spielt, um früh erkannt zu werden“, so Brück. Pech hatte der 31-Jährige dann allerdings im eigentlichen Top30 Qualifying. Nach einem Unfall eines Porsches fuhr sich Brück ein Trümmerteil ein, der einen Reifenschaden am Bentley Continental GT3 nach sich zog. Der Kölner konnte somit nicht auf Zeitenjagd gehen und musste sich mit dem 28. Startplatz zufrieden geben. Das Schwesterfahrzeug, auf dem Brück ebenfalls involviert war, fuhr auf die 21. Position.        
Im Rennen konnten sich beide Bentley Continental GT3 allerdings stetig nach vorne arbeiten. Während bei der Startnummer 38 über die gesamte Distanz keinerlei Probleme auftauchten, verunfallte die Schwesterfahrzeug (Startnummer 37) in der Nacht. „Steven ist bei den schwierigen Mischbedingungen mit Slicks auf den nassen Curb gekommen und hat die Leitplanke leicht touchiert. Dadurch haben wir rund 40 Minuten verloren und sind zwischenzeitlich auf den 100. Platz im Gesamtklassement zurückgefallen“, so Brück. Doch mit einer beeindruckenden Aufholjagd fuhr man bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge mit diesem Fahrzeug noch auf den 17. Platz nach vorne. Nach dem Unfall lag die Priorität von Christopher Brück allerdings auch auf dem Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 38. Der Kölner nutzte hier regelmäßig die maximale Fahrzeit aus und überquerte nach einer fehlerfreien Vorstellung auf einem hervorragenden siebten Rang die Ziellinie.  
„Es war wirklich kein einfaches Rennen für uns. Immer wieder hat starker Regen eingesetzt und in der Anfangsphase sogar Hagel, was auch einen Abbruch von rund drei Stunden zur Folge hatte. Solche extremen Bedingungen habe ich selber auch noch nie zuvor auf der Nordschleife erlebt. Doch wir konnten uns glücklicherweise erfolgreich aus allen Turbulenzen heraushalten“, so Brück.
Fotos: Björn Schüller

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