Dritter Klassensieg in Folge für Jäger im Ferrari beim Chaosrennen auf dem Ring



„Die äußeren Bedingungen waren heute gut. Es war trocken, nicht zu warm und zeitweise hat die Sonne geschienen. Es hätte heute richtig schnell sein sollen. Aber es war ein recht langsames Rennen und wir hatten auch unsere kleinen Problemchen. Trotzdem hat es wieder zu einem klaren Klassensieg gereicht. Damit konnten wir sehr zufrieden sein“ freute sich der Kaiserslauterner Mike Jäger nach dem Ende des siebten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen. Im Ferrari 458 von racing one lag er im Ziel auf Platz eins in der Klasse SP8 und auf Rang 21 im Gesamtklassement unter 165 Teilnehmern.

Foto: Björn Schüller
Beim morgendlichen Training war es trocken und kühl. Ideale Voraussetzungen für eine schnelle Runde. Aber das Fahrertrio von racing one – neben Jäger noch Christian Kohlhaas und Stephan Köhler – hatte zunächst dichten Verkehr und dann einen leichten Ausrutscher. Jäger: „Das hat unseren Zeitplan durcheinander gebracht. Deshalb haben wir auf eine schnelle Runde zum Schluss verzichtet. Zumal wir die schnellste Zeit in der Klasse sicher hatten.“ Die 8.41,715 Minuten waren sicher keine Traumzeit, reichten in der Gesamtwertung aber für Platz 32.


Das Rennen verlief zunächst nach Plan. Startfahrer Köhler hielt die Führung in der Klasse und arbeitete sich langsam im Gesamtklassement nach vorn. Anschließend übernahm Jäger den Ferrari 458. „Nachdem ich das Auto übernommen hatte, war auf der Strecke kaum noch normales Fahren möglich. Es gab zahlreiche Unfälle, viele gelbe Flaggen und Code-60-Zonen. Es war schwer, einen Rhythmus zu finden.“


Trotzdem hatte der Ferrari keine Probleme die Topplatzierung zu halten. Auch Schlussfahrer Kohlhaas kam unbeschadet durch. Als der siebte VLN-Lauf 27 Minuten vor Ende aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde, da sich zwischen der Fuchsröhre und dem Adenauer Forst ein Unfall mit vier Fahrzeugen ereignet hatte, führte das Ferrari-Trio souverän die Klasse an und lag auf Gesamtrang 21. Jäger: „Ein toller Erfolg. Wir waren die Schnellsten in Training und Rennen und haben die Klasse gewonnen. Die Rundenzeiten waren heute sicherlich nicht optimal, aber das Geschehen auf der Piste hat einfach nicht mehr zugelassen.“