Nachdem Christopher Brück zuletzt noch für das Bentley Team Abt beim 24h Rennen ins Lenkrad gegriffen hatte, kehrte er beim dritten Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft wieder ins Porsche-Cockpit zurück.

 

 

Dabei gelang es dem Kölner auf Anhieb dort anzuknüpfen, wo er zuletzt im Rahmen der VLN aufgehört hatte. So konnte Brück seinen zweiten Saisonsieg mit Porsche und dem Team von GetSpeed Performance in der Klasse SP7 feiern.

„Nachdem wir schon den letzten Lauf zur VLN für uns entscheiden konnten, bin ich extrem glücklich, dass wir nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr ganz oben auf dem Podium stehen dürfen. Mein Dank geht an das gesamte Team von GetSpeed Performance, die das Fahrzeug perfekt vorbereitet und diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht haben“, freute sich Brück.

Den Grundstein für den späteren Erfolg im Rennen legte Brück schon im Qualifying. Mit einer starken Performance stellte er den Porsche 911 GT3 Cup auf die zweite Startposition. Gerade einmal eine Sekunde fehlte ihm am Ende auf die Pole Position. „Vorne an der Spitze ist alles sehr dicht beisammen. Das drittplatzierte Fahrzeug von Christian Menzel ist auch nur ganz knapp hinter uns nach dem Zeittraining. Das verspricht viel Spannung für das vierstündige Rennen.“

Foto: Björn SchüllerFoto: Hardy Elis

Hier sollte sich ein ähnliches Bild an der Spitze ergeben. So lieferte sich Christopher Brück vom Start weg einen tollen Dreikampf mit den beiden GT3-Spezialisten Felipe Fernandez Laser und Christian Menzel um die Führung. Brück gelang es dabei Polesetter Laser zu überholen und sich anschließend ein kleines Polster zu verschaffen. „Der Dreikampf zu Beginn des Rennens hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Mit Christian Menzel war ich ja beim 24h Rennen noch gemeinsam auf einem Fahrzeug unterwegs, heute waren wir dann wieder Gegner. Wir schätzen uns beide sehr und wissen, dass wir hart aber trotzdem fair miteinander auf der Strecke umgehen. Da muss man keine bösen Überraschungen erwarten.“

In Führung liegend übergab Brück das Cockpit schließlich an seine Teamgefährten Marc Gindorf und Frank Kräling. „Marc ist im zweiten Stint absolut fehlerfrei unterwegs gewesen und hat starke Rundenzeiten gefahren. Wir konnten uns dadurch noch weiter absetzen und Frank hat den Sieg am Ende sicher nach Hause gefahren.“

Mit dem Klassensieg machte Christopher Brück auch in der VLN Meisterschaft einen großen Sprung nach vorne. Nach dem dritten Saisonlauf liegt der Kölner nun auf einem hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung.