Bei der 46. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen konnte Jens Klingmann mit der Mannschaft von Falken Motorsports den 15. Gesamtrang erzielen.

Der 27-jährige BMW-Werksfahrer teilte sich beim großen Saisonhighlight auf der Nürburgring Nordschleife das Steuer des BMW M6 GT3 mit Stef Dusseldorp, Alexandre Imperatori und Peter Dumbreck.   

„Unser großes Ziel war es, beim 24h-Rennen auf das Gesamtpodium zu fahren. Leider haben kleinere technische Schwierigkeiten jedoch dazu geführt, dass wir nicht unmittelbar in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen konnten. Mit dem 15. Rang haben wir unter dem Strich aber noch das Maximum herausgeholt und ein solides Ergebnis erzielen können“, bilanzierte Klingmann nach dem Rennen.

Foto: Hardy Elis

Die diesjährige Ausgabe der 24 Stunden vom Nürburgring bot den rund 210.000 Zuschauern entlang der Strecke enorm viel Spannung. So zeigte bereits das Top30-Qualifying eindrucksvoll auf, wie dicht die einzelnen Top-Fahrzeuge beisammen liegen. Mit einer Rundenzeit 8:13.963 Minuten stellte Jens Klingmann den BMW M6 GT3 von Falken Motorsports auf den 21. Startplatz.  

„Zunächst einmal war es eine besondere Ehre für mich, das Top-30 Qualifying für unser Team bestreiten zu dürfen. Ich habe die beiden freien Runden auf der Nordschleife sehr genossen und bin mit unserer Ausgangsposition zufrieden. Mir war schon klar, dass wir im Qualifying nicht so stark sein werden. Aber beim 24h-Rennen kommt es in erster Linie auf die Longruns an, in denen wir sehr konstant sind“, schilderte Klingmann nach dem Einzelzeitfahren in der Grünen Hölle.

Im Rennen übernahmen zunächst seine drei Teamkollegen das Steuer des BMW M6 GT3. Nach einem guten Start konnten sie sich im stark besetzten Feld Stück für Stück nach vorne arbeiten. „Wir haben schnell zu unserem Rhythmus gefunden und konnten die Pace an der Spitze mitgehen. Leider haben sich jedoch wenig später ein paar kleinere technische Probleme eingeschlichen, die einen zusätzlichen Boxenstopp erfordert haben. Durch die Reparatur haben wir ca. drei Runden auf die Konkurrenz verloren, die man in diesem starken Feld unter normalen Bedingungen natürlich nicht mehr wettmachen kann“, so Klingmann, der anschließend gemeinsam mit seinen Fahrerkollegen zu einer kleinen Aufholjagd ansetzte.

So konnte sich das BMW-Quartett trotz schwieriger Witterungsbedingungen bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge noch auf den 15. Platz im Gesamtklassement nach vorne arbeiten. „Die Endphase des Rennens war wirklich nicht leicht. Der Regen wurde immer stärker und der Nebel hat die Sicht deutlich eingeschränkt. Auf einer Skala von eins bis zehn war das hier Schwierigkeitslevel elf. Aber wir sind gut durchgekommen und das Auto lief nach der Reparatur reibungslos“, so Klingmann, für den es bereits am nächsten Wochenende mit der Blancpain Endurance in Silverstone weitergeht.