Bonk motorsport brachte alle drei Autos beim 24h-Rennen ins Ziel

„Wir haben zwar alle drei Fahrzeuge ins Ziel gebracht. Aber trotzdem waren wir alle sehr enttäuscht, weil es mit dem angestrebten Klassensieg nicht funktioniert hat“, stellte Michael Bonk, Teamchef von Bonk motorsport, nach dem Ende des 46. ADAC Zurich 24h-Rennens nüchtern fest. „Wir waren nah dran die BMW-Cup-Klasse zu gewinnen, aber dann hatten wir einfach Pech und mussten uns mit Platz zwei begnügen. 210.000 Zuschauer sahen den Langstreckenklassiker in der Eifel, der 3,5 Stunden vor Schluss wegen schlechter Sicht unterbrochen wurde. Der Neustart erfolgte dann nach zwei Stunden Pause.

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Den ersten BMW von Hofor Racing powered by Bonk motorsport (Startnummer 244) fuhren Michael Schrey, Florian Naumann, Marc Ehret und Michael Fischer. Das Quartett stellte den BMW auf den besten Startplatz in der 15 Auto großen BMW-Klasse. Im Rennen lag der Wagen stets in der Spitzengruppe und führte mit 74 Sekunden Vorsprung die Klasse an, als abgebrochen wurde. Die Führung war allerdings dahin, als der BMW vor den Restart nicht anspringen wollte und das Team aus der Boxengasse nachstarten musste. „Wir mussten ein Relais an der Benzineinspritzung tauschen, das war einfach nur ärgerlich. Und dann war das Feld beim Neustart so weit auseinandergezogen, das alle Siegeschancen dahin waren“, erklärte ein enttäuschter Teamchef Bonk. Rang 2 in der Klasse war nur ein schwacher Trost.

Der zweite BMW von Hofor Racing powered by Bonk motorsport (245) mit Ryusho Konishi, Raphael Hundeborn, Thomas Leyherr und Achim Nett am Start hatte von Beginn an, mit Problemen zu kämpfen. Nachdem zweimal der Keilriemen gerissen war, erfolgte eine etwas längere Reparaturpause. Damit war die Hoffnung auf eine gute Platzierung frühzeitig verflogen. Kurz vor Rennende musste nach einem Ausrutscher noch eine Spurstange gewechselt werden. Bonk: „Immerhin ist der BMW auf Platz 10 ins Ziel gekommen, wenn auch mit einem zu großen Rückstand.“

Der Bonk-Audi RS3 LMS TCR (172) wurde von Hermann Bockl, Max Partl, Rainer Partl und Volker Piepmeyer auf Platz 3 in der TCR-Klasse gefahren. Der Audi kam ohne größere Probleme über die Distanz. Es gab zwei kleinere Berührungen, die aber ohne Folgen blieben. Dann gab es eine Schrecksekunde im letzten Renndrittel, als der führende Porsche den Audi berührte und beide Fahrzeuge sich auf der Strecke drehten, allerdings ohne irgendwo anzuschlagen. Bonk: „Die TCR-Klasse war gut besetzt. Es waren einige schnelle Teams da, deshalb sind wir mit dem dritten Rang sehr zufrieden.“