Das Qualirennen für die 24h vom Nürburgring hielt für Christopher Brück alle Höhen und Tiefen des Motorsports bereit. So konnte der Nordschleifenroutinier zunächst mit einer starken Performance im Zeittraining Bentley Motorsport einen Startplatz für das Top30 Qualifying sichern und den Bentley Continental GT3 zudem im Rennen gemeinsam mit seinen Teamkollegen in Führung bringen. Ein technisches Problem sorgte dann allerdings nach 20 Runden für den vorzeitigen Ausfall.

„Natürlich ist der Rennverlauf extrem ärgerlich. Wir sind bis zum Ausfall wirklich glänzend unterwegs gewesen. Schade, dass wir für die tolle Performance heute nicht belohnt worden sind. Aber besser heute bei der Generalprobe ein technisch bedingter Ausfall, als beim 24h Rennen selbst“, fasst der Kölner die Geschehnisse zusammen.
Rund 100 Teams nutzten bei idealen äußeren Witterungsbedigungen noch einmal die letzte Gelegenheit, um vor dem großen Saisonhighlight letzte Testkilometer auf der Nürburgring Nordschleife zurückzulegen. Dabei ging es vor allem darum, sich für das Top30 Qualifying beim 24h Rennen Ende Mai zu qualifizieren.

„Um beim 24h Rennen ganz vorne mitmischen zu können, muss man einfach beim Top30 Qualifying dabei sein. Zudem erhalten diese Fahrzeuge auch eine blaue Lampe als Erkennungsmerkmal, was gerade in der Nacht unheimlich wichtig ist, um von kleineren Fahrzeugen bei Überholmanövern besser gesehen zu werden. Ich bin glücklich, dass wir die Qualifikation dafür heute mit der Rundenzeit aus dem Zeittraining geschafft haben“, so Brück.

Foto : Björn Schüller Foto: Björn Schüller

Vom zehnten Startplatz aus nahm der Kölner mit dem Bentley Continental GT3 das sechsstündige Rennen in Angriff und konnte sich gleich beim Start gut in Szene setzen. So fand sich Christopher Brück bereits nach der Mercedes Arena auf dem sechsten Gesamtrang wieder. Bis zum Ende seines Stints konnte er sich noch auf den fünften Platz verbessern. „Wir haben uns nach dem guten Start für einen frühen Boxenstopp entschieden. Meine beiden Fahrerkollegen Christian Menzel und Nico Verdonck sind danach auch glänzend zurechtgekommen und wir haben das Rennen teilweise angeführt“, so Brück, der in seinem zweiten Stint das Fahrzeug jedoch mit kleineren technischen Problemen an der Box abstellen musste.    

„Trotz des Ausfalls haben wir heute wieder gesehen, dass wir im Hinblick auf das 24h Rennen absolut konkurrenzfähig sind. Wir werden die Zeit bis zum 27./28. Mai 2017 nutzen, um diesen kleineren technischen Problemen noch nachzugehen. Danach sehe ich uns optimal gerüstet für einen packenden Showdown in der Grünen Hölle.“    

Text: Media-DaCo (Daniel Cornesse) und Fotos: Björn Schüller

 

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